Kursthemen

  • Herzlich Willkommen auf den Web- und Verwaltungsseiten der Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz

  • Allgemein

    In der dualen Berufsausbildung erfüllen die Berufsschule und die Ausbildungsbetriebe einen gemeinsamen Bildungsauftrag.
    Die Berufsschule ist dabei ein eigenständiger Lernort.
    Sie arbeitet als gleichberechtigter Partner mit den anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zusammen.
    Die Ausbildungsbetriebe bilden die Auszubildenden direkt im Betrieb und unter den Bedingungen der Produktion aus.
    Bei den momentan in Sachsen-Anhalt fehlenden Unternehmen, werden die praktischen Kenntnisse auch in Einrichtungen von Bildungsträgern vermittelt.

    Seit 1997 werden für die duale Berufsausbildung Rahmenlehrpläne der Kultusministerkonferenz nach dem Lernfeldkonzept entwickelt.
    Ausgangspunkt für die Struktur der Rahmenlehrpläne sind die Handlungsabläufe der beruflichen Ausbildung im Betrieb, bzw. die spätere berufliche Tätigkeit anzusprechen und zu entwickeln.

    Lernfelder sind durch Zielformulierungen (Kompetenzbeschreibungen) beschriebene thematische Einheiten. Sie orientieren sich an konkreten beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen.

    Mit den Lernfeldern sind Ziel- und Inhaltsbeschreibungen des jeweiligen Berufes erfasst. Jedes Lernfeld bildet eine thematische Einheit, die jeweils mit einem Zeitrichtwert einem Ausbildungsjahr zugeordnet ist. Auf der Grundlage der Lernfelder werden Lernsituationen "gefunden". Im Sinne eines handlungsorientierten Unterrichts werden durch das Lehrkräfteteam komplexe Lehr-Lernarrangements ausgearbeitet.

    Momentan werden in den Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz in der Metalltechnik acht Ausbildungsberufe unterrichtet. Diese Ausbildungsmöglichkeiten haben die folgenden Gemeinsamkeiten:

    • Blockunterricht laut einem Beschulungsplan mit meist 7 - 8 Stunden/Tag und mit meist 13 Unterrichtswochen/Jahr
    • Gesamtausbildungsdauer: 3 - 3,5 Jahre
    • Teil 1 der Gesellenprüfung nach 1,5 Jahren
    • Abschlussprüfung nach dem Ende der Gesamtausbildungsdauer

    Danach erhalten die erfolgreichen Prüflinge ein Abschlusszeugnis unserer Einrichtung. Dies kann dann durch die attestierten guten oder sehr guten Leistungen die Grundlage einer beruflichen Weiterbildung sein.

  • Kraftfahrzeugmechatroniker

    Im Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker gibt es zwei Richtungen:
    Kraftfahrzeugmechatroniker für Personenkraftwagen und
    Kraftfahrzeugmechatroniker für Nutzkraftwagen.
    Die alte Berufsbezeichnung lautete KFZ- Mechaniker


  • Metallbauer

    Der Metallbauer schafft Grundlagen für solide Konstruktionen.
    Das hat was! 
    Das Berufsfeld des Metallbauers ist vielseitig und abwechslungsreich.
    Die drei Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau bieten interessante Herausforderungen für junge Menschen. In dreieinhalb spannenden Ausbildungsjahren lernen sie alles, was sie für einen gelungenen Start als Metallbauer brauchen:

    • Zwei Jahre Grund- anderthalb Jahre Fachausbildung und überbetriebliche Lehrgänge
    • Zwischenprüfung mit einem Fachgespräch statt trockener Theorie
    • Projektorientierte Gesellenprüfung

    Unterstützung der Betriebe durch Maßnahmen des Bundesverbandes Metall und der Landesverbände - z.B. Informationsveranstaltungen, Prüfungsvorbereitung, Material zur Prüfungsneuordnung.
    Die Ausbildung zum Metallbauer qualifiziert zu Höchstleistungen. Als wichtiger Partner vieler Bereiche weist die Zukunft auf Erfolg. 
    Der qualifizierte Metallbauergeselle ist eine wertvolle Unterstützung für jeden Betrieb und eine sichere Investition in die Zukunft des Metallhandwerks. Und es stehen weitere Möglichkeiten offen: Meister, Ingenieur, Betriebswirt oder die Übernahme eines eigenen Betriebes sind konkrete Ziele - für beide Seiten. 
    Ein Einsatz, der sich auszahlt!

  • Konstruktionsmechaniker

    Die Tätigkeit im Überblick 

    Konstruktionsmechaniker/innen stellen Metallbaukonstruktionen, Industriemaschinen, Förderanlagen und auch Schiffe her. 
    Sie fertigen einzelne Bauteile aus Blechen, Profilen und Rohren durch manuelle und maschinelle Verfahren und montieren sie. 
    Konstruktionsmechaniker/innen können überall dort arbeiten, wo größere Metallkonstruktionen hergestellt und montiert werden. 
    Beschäftigungsmöglichkeiten bieten ihnen z.B. das Baugewerbe sowie der Behälter-, Fahrzeug- und der Maschinenbau.
    In Werkhallen bereiten sie Metallteile für Konstruktionen vor, die später beispielsweise ein Aufzug oder die Wand eines riesigen Containerschiffes werden sollen. Montiert werden die Erzeugnisse häufig erst beim Kunden selbst, auf der Baustelle, der Werft, im Industriebetrieb. 
    Nicht immer haben die Fachkräfte dabei ein Dach über dem Kopf, arbeiten auch im Freien oder in halbfertigen Rohbauten.

    Die Ausbildung im Überblick

    Konstruktionsmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
    Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in der Industrie ausgebildet, verfügt jedoch über Differenzierungsmöglichkeiten durch betriebliche Einsatzgebiete. Die Ausbildung erfolgt in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule.

  • Verfahrensmechaniker

    Die Tätigkeit im Überblick 

    Verfahrensmechaniker/innen in der Hütten- und Halbzeugindustrie der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie stellen aus Erzen Roheisen her und verarbeiten dieses zu Stahl weiter.
    Verfahrensmechaniker/innen in der Hütten- und Halbzeugindustrie der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie arbeiten vorwiegend in Hochofen- und Stahlwerken, die Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen, aber auch Rohre oder Blankstahl erzeugen. Darüber hinaus können sie in Gießereien tätig sein.
    Manche bereiten in Recyclingbetrieben Eisen oder Stahl auf. 
    Häufig sind sie an Mess-, Leit- und Steuerständen tätig, an Betriebsanlagen für den Transport von Kohle, Erz und flüssigem Metall sowie an Schmelz- und Stahlöfen. Sie halten sich in großen Werkhallen auf.

    Die Ausbildung im Überblick

    Verfahrensmechaniker/in in der Hütten- und Halbzeugindustrie ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).  
    Dieser Beruf wird in industriellen Unternehmen der Metallerzeugung bzw. -umformung in den folgenden Fachrichtungen ausgebildet: 

    • Eisen- und Stahl-Metallurgie
    • Stahl-Umformung
    • Nichteisen-Metallurgie
    • Nichteisenmetall-Umformung

    Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre.

  • Industriemechaniker

  • Anlagenmechaniker

    ältere Berufsbezeichnung: "Gas- und Wasserinstallateure" und "Zentralheizungs- und Lüftungsbauer"


    • Arbeitsgebiet
      • Montage und Instandhaltung komplexer Anlagen und Systemen in der Versorgungstechnik
      • Einsatz im Handwerk und in der Industrie
      • Dienstleistung für Kunden

    • Was ist neu?
      • Verlagerung der Gewichtung von schwerpunktmäßig handwerklicher Tätigkeit zu gegenwärtig geforderten Dienstleistungstätigkeiten (Kundenorientierung)
      • Optimierung von Anlagen durch Vernetzung der Systeme

    • Berufliche Qualifikationen
      • Planung und Steuerung von Arbeitsabläufen
      • Kontrolle und Beurteilung von Arbeitsergebnissen in Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen
      • Montage und Demontage von Rohrleitungen
      • Installation und Prüfen elektrischer Baugruppen
      • Installation von Regel-, Steuer-, Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen, Einstellen der Sollwerte
      • Inbetriebnahme versorgungstechnischer Anlagen und Systeme
      • Einweisung und Übergabe versorgungstechnischer Anlagen an Kunden, Wartung und Instandsetzung
      • Beratung und Betreuung bezüglich Produkten und Dienstleistungen des Betriebes, respektive ökologischer und ökonomischer Aspekte
    • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
    • Ausbildungsinhalte (wesentliche):
      • Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation
      • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen
      • Messen und Prüfen
      • Umweltschutz
      • Manuelles Spanen und Umformen, maschinelles Bearbeiten
      • Instandhalten versorgungstechnischer Anlagen, Funktionskontrolle
      • Montage und Demontage (Rohrleitungen, Kanäle, Anlagen, Systeme)
      • Fachaufgaben im Handlungsfeld:
        • Wassertechnik
        • Lufttechnik
        • Wärmetechnik
        • Umwelttechnik/erneuerbare Energien
    Lernfelder (Anlagenmechaniker-SHK)
    Nr.LernfelderZeitrichtwerte
    1. Jahr2. Jahr3. Jahr
    1Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen80
    2aBearbeiten von Anlagenteilen mit Maschinen40
    2bBearbeiten von Kundenaufträgen in SHK-Betrieben40
    3Herstellen von einfachen Baugruppen80
    4Warten technischer Systeme80
    5Installieren von Trinkwasseranlagen60
    6Installieren von Entwässerungsanlagen60
    7Installieren von Wärmeverteilungsanlagen80
    8Ausstatten von Sanitärräumen80
    9Installieren von Wärmeerzeugern80
    10Einbinden und Einstellen von Komponenten der Heizungsregelung40
    11Installieren von Anlagen zur Trinkwassererwärmung80
    12Installieren von Brennstoffversorgungsanlagen40
    13Installieren von raumlufttechnischen Anlagen40
    14Instandhalten von versorgungstechnischen Anlagen und Systemen80
    15Integrieren ressourcenschonender Anlagen in Systeme der Gebäude- und Energietechnik60
     Summe (insgesamt 1020 Std.)320280420


    Stufenplan der überbetrieblichen Unterweisung (Ausbildungsschwerpunkte (lehrjahrbezogen))
    Grundstufe (1. Lehrjahr)
    Bearbeitungsverfahren fachbezogener Rohrwerkstoffe1 Woche
    Fügetechnik1 Woche 
    Elektrotechnik und Sicherheitsmaßnahmen 1 Woche 
    Fachstufe (2. Lehrjahr)
    Montagetechnik 1 Woche 
    Gerätetechnik Wasser 1 Woche
    Elektrische Komponenten und Verdrahtungstechnik1 Woche
    Einführung in das Gasschweißen (Teil 1 und 2)2 Wochen 
    Fachstufe (3. und 4. Lehrjahr)
    Gerätetechnik Wärme 1 Woche 
    Elektro-, Mess-, Steuer und Regelungstechnik 1 Woche 
    Kundenorientierte Auftragsbearbeitung, Inbetriebnahme, Instandhaltung 2 Wochen 
    Systemorientierte Auftragsbearbeitung 1 Woche 

  • Fahrradmonteur

    Die Tätigkeit im Überblick 

    Fahrradmonteure warten und reparieren nichtmotorisierte Zweirad-, Mehrrad- und Spezialfahrzeuge. Sie stellen Zweiräder her oder bauen sie nach Kundenwünschen um.
    Fahrradmonteure der Fachrichtung Fahrradtechnik arbeiten hauptsächlich in Betrieben, die Fahrräder herstellen oder reparieren. 
    Vielfach sind sie im Einzelhandel mit Fahrrädern und Zubehör tätig.
    Darüber hinaus bieten sich Einsatzmöglichkeiten im Fahrradverleih.
    Ihr vorwiegender Arbeitsort ist die Werkstatt oder die Werkhalle. Kundenservice, Beratung und Verkauf finden in den Verkaufsräumen statt, die Auftragsabwicklung oder Bestellung von Material in den angegliederten Büroräumen.

    Die Ausbildung im Überblick

    Fahrradmonteure ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). 

    Die Ausbildungsdauer beträgt 2 Jahre.